Unser Ziel: Ein Rumänien ohne Streuner

Als wir Friends4RomanianPaws e.V. gegründet haben, waren wir uns einig: Wir wollen in diesem Land wirklich etwas verändern! Seit Jahren wird vor Ort gearbeitet, jedoch hatte man bisher immer das Gefühl, es sei ein Tropfen auf den heißen Stein und es werden von Jahr zu Jahr mehr Straßenhunde statt weniger. Wir würden euch gern einen kleinen Überblick über unsere bisherige Arbeit und die weiteren Ziele für das Jahr 2020 geben. Wir haben das große Glück, dass wir die Unterstützung von gleich 2 Bürgermeistern in den Kommunen Corbeancu und Sabareni in Rumänien bekommen haben und somit die Erlaubnis besitzen, Streuner zu kastrieren. Dank einer großzügigen Spende von Jens Klingebiel und seiner Firma Drake UG, standen uns so 2019 die wichtigen ersten Gelder zur Verfügung. Somit konnten bereits die ersten 200 Tiere kastriert werden. Ziel ist in einem Zeitraum von maximal 3 Monaten möglichst alle Straßenhunde einzufangen und zu kastrieren. Parallel dazu werden wir natürlich weiter kostenlose Besitzerhundkastrationskampagnen durchführen, damit es keinen weiteren Nachwuchs durch freilaufende Besitzerhunde gibt.

Somit laufen die Projekte nun in Sarabeni unter der Leitung von Tierarzt George Radu und seiner Klinik Hands and Paws Vet Clinic und ganz neu in Corbeanca Village Ostratu unter der Leitung Bianca Ungureanu und ihrer Klinik Paws Care Vet. Weitere Besitzerhund-kastrationsaktionen bieten wir an in Heresti, unter der Leitung von Tierärztin Raluca Ferbinteanu, in Tartasesti unter der Leitung von Tierärztin Laura Fincu sowie in Orastie unter der Leitung von Marian Todor. Auch in den nächsten Jahren werden wir, so oft es uns möglich ist, mit vor Ort sein und die Kampagnen begleiten, so viel wie möglich dokumentieren und die Population überwachen.

Unsere Arbeit ist eine Art Pilotprojekt in Rumänien, bisher gab es keine Möglichkeit in so kurzem Zeitraum alle Straßenhunde zu kastrieren, jedoch sind wir guter Dinge, nun endlich den ersten Schritt in Richtung einer langfristigen Lösung des Problems zu gehen. Vergleichbare Projekte wurden bereits in anderen Ländern sehr erfolgreich durchgeführt und wir hoffen, dass auch wir solche Erfolge in den nächsten Jahren verzeichnen können! Insgesamt sprechen wir allein in diesen 3 Städten von ungefähr 400 Hunden und wir haben bereits die Zusage, dass wir in umliegenden Dörfern fortfahren dürfen.

Aber nun sind wir auf eure weitere Hilfe angewiesen! Wir würden uns sehr über weitere Unterstützer freuen, nur so können wir es schaffen, eine solche Anzahl an Kampagnen zu finanzieren. Wir sind für jede Hilfe dankbar, bei Fragen wendet euch bitte an uns.